Warum könnte die Wahl eines Gitterwagens die größte logistische Entscheidung sein, die Sie jemals treffen werden?

Der bescheidene Gitterwagen, der seit vielen Jahren ein fester Bestandteil der Logistikbranche war, ist nach wie vor die effizienteste Methode, um gemischte Ladungen mit minimalem Aufwand und einfacher Lagerauffüllung durch die Lieferkette zu transportieren.

Foodex using Foldia for the in store retail logistics

Der Gitterwagen hat eine lange Geschichte, die eigentlich ihre eigenes Buch verdient hätte. Das Vereinigte Königreich war einer der ersten Märkte weltweit, der einen Gitterwagen eingeführt hat, der heute in ganz Europa weit verbreitet ist und im Rest der Welt immer häufiger verwendet wird.

Wie bei vielen neuen Produkten entwickelt sich die Technologie des Gitterwagens im Zuge der Marktentwicklungen stetig weiter. Der erste Anbieter auf dem Markt zu sein, muss aber nicht immer erstrebenswert sein. Denn auch wenn eine “zum damaligen Zeitpunkt richtige Entscheidung” getroffen wurde, können Erstanwender langfristig unter den Konsequenzen leiden. Jeder, der sich damals einen Betamax-Videorekorder gekauft hat, kann höchstwahrscheinlich ein Lied davon singen. Ähnlich geht es vielen Einzelhändler, besonders im Vereinigten Königreich, die noch immer eine alte Rollbehälter-Technologie einsetzen. Diese Lösungen sind so stark in den Logistiknetzwerken verwoben, dass der Wechsel zu effizienteren, kostengünstigeren Lösungen eine schwierige Investitionsentscheidung ist.

Ohne an dieser Stelle bestimmte britische Einzelhändler zu nennen, ist es nicht schwer, ein Logistiknetzwerk zu finden, das sich für einen Rollbehälterbestand entschieden hat. Die Flotte wird durch viele verschiedene Aspekte in der Lieferkette beeinflusst – wie zum Beispiel die Wagenauswahl, Kistengröße, Automatisierungsoptionen, Arbeitskosten, Marktauffüllung, effiziente Kommissionierung, Umweltauswirkungen.

Dabei ist wichtig zu wissen, dass im Vereinigten Königreich ganz spezielle Gitterboxen eingesetzt werden. Fachleute aus der Branche sind mit den britischen A-Rahmen- und Z-Rahmen-Wagendesigns bestens vertraut, die beide in der Lebensmittel- und Einzelhandelslogistik weit verbreitet sind. Außerhalb des Vereinigten Königreichs, nicht nur in Europa, sondern weltweit, wird es schwierig einen Einzelhändler zu finden, der diese eher veraltete Technologie einsetzt. Denn dort sind effizientere, leichtere und kostengünstigere Rollbehälter vom Typ Compactainer und Foldia die Norm. In Zentraleuropa sind heute täglich über 20 Millionen Compactainer-Rollbehälter im Einsatz, während diese Zahl im Vereinigten Königreich weit weniger als eine halbe Million beträgt.

Welche Lehren können Sie daraus ziehen und wie können Sie davon profitieren?

Erstens: Wenn Sie die Palettenkommissionierung abschaffen möchten , wenden Sie sich an einen Experten in der Herstellung und dem Vertrieb von Rollbehältern, da nicht alle Produkte gleich sind. Wenn Sie einen Rollbehälter kaufen nur weil es der Typ ist, den andere britische Einzelhändlern verwenden, sollten sie vorsichtig sein. Nur weil führende Einzelhändler eine Lösung verwenden heißt es noch lange nicht, dass dies auch die richtige Wahl für Ihr Unternehmen ist.

Zweitens: Falls Ihre bestehende Flotte Ihre Wachstums-, Automatisierungs- oder Optimierungsmöglichkeiten einschränkt, sollten Sie prüfen, ob neue Technologien übernommen und in Ihren bestehenden Wagenbestand integriert werden können – auch wenn Sie nur Ihren bestehenden Betrieb bewerten.

Nicht alle Rollbehälter sind gleich. Um sicherzustellen, dass Sie die richtige Wahl für Ihren Betrieb treffen, lohnt sich eine Recherche. Die Kosten einer heute nicht optimal durchdachten Entscheidung können sich auf Jahre hinaus auf Ihr Unternehmen auswirken und Ihre Entwicklungsfähigkeit beeinträchtigen.

Paul Straw
Verkaufsleiter Vereinigtes Königreich & Irland

Einzelhandel Rollbehälter

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